Ursula Dreyer

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Ferien nach Mass:

 

Ursula Dreyer
Grittelihus / Allmetli
3755 Horboden

Berner Oberland

 

( 033 681 22 68

È 079 662 91 63

info@allmetli.ch

www.allmetli.ch

 

EinZeit-AusZeit Ferien ab 2. Woche Juli und ab 1. Oktoberwoche. Alle Jahre wieder.

Für Kinder ab 4 Jahren und Jugendliche

 

Ab 3 bis 10 Wochen  im Juni / Juli / August / Oktober / November

 

Fragen Sie uns !!

EinZeit – AusZeit ….. uf em Allmetli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder bei uns ist wichtig, hat Aufgaben…sinnvolle Aufgaben! Jeder muss mitdenken!
z.B: Ohne Holz kein Feuer, ohne Feuer keine Suppe….
Unser Ort macht mit dieser Form des Lernens die jungen Menschen:

 

- Lebens-tauglicher

- Lebendiger

- Verantwortungsbewusster,…erfüllt sie mit neuer Kraft und Freude.

- es macht sie oft nach 10- 15 Tagen erneut rebellisch gegen ihre private Situationen.

 

Doch jetzt, mit den neuen Erfahrungen haben wir eine Grundlage, die es ermöglicht Verständnis und Versöhnlichkeit zu trainieren. Durch Gespräche erkennen diese Time-Outler plötzlich die Einfachheit ihrer Probleme. Angst oder Liebe erfüllt uns.

 

Die Frage: Wo stehe ich gerade ? oder die Frage: Will ich glücklich sein oder recht haben? erschliesst uns neue Wege. Der Frust schmilzt dahin und ein Lächeln gewinnt immer öfters das Rennen. Eltern und Schule werden erneut ‚‚adoptiert‘‘.  Nach so einer Aus – Zeit, die oft kein Honig-schlecken ist, wird die Ein – Zeit eingefädelt!

 

Ein Auszeitprotokoll: ( kurz gefasst, wie es die Kinder selbst erleben, d.h. keine Interpretation von Begleitern…) Sebastian (alle Namen geändert) 9 Jahre, verbrachte 3 Wochen bei uns.

 

1. Tag:         Ich will sofort nach Hause!!! Natur ist grusig… sie macht nicht was ich will. Auf meine Frage wie er das herausgefunden hat antwortet er: ‚‚ Wenn ich Kinder beisse, trete, schlage und anschreie…, haben sie Angst und rennen fort. Wenn ich Nachbars Hund trete, schlage… so beisst mich der eckelhafte Natur-Hund! ‘‘

2. Tag:         Ich will der Chef sein, sonst ersäufe ich die Kleinen (Anne und Simon 7. Jahre) im Brunnen.

3. Tag:         Sebastian äussert nach dem Z’vieri: ‚‚Ich habe heute zum ersten Mal einen Apfel gegessen, gar nicht übel!‘‘

7. Tag:         Ich habe von Papa geträumt, er nahm mich in die Arme (ist ihm peinlich)

8. Tag:         ‚‚Ich habe keine schlechte Laune,… ich möchte, dass meine Lehrerin mal sieht was ich hier alles kann‘‘!

9. Tag:         ‚‚ Mit der Sense mähen macht Spass und es riecht so gut.‘‘ (Sebastian hatte schon mit drei Jahre den Geruchssinn verloren) Nach dieser Feststellung waren wir alle ganz euphorisch.

10. Tag:       Ich muss nicht mehr absitzen, wenn ich 10 Minuten Trampolin springe… sonst wurde mir immer kotzig.

15.Tag:        ‚‚ Apfel essen schmeckt mir Prima, muss sie halt gut kauen, gestern habe ich mich wieder tierisch verschluckt! ‘‘

18. Tag:       ‚‚ Ich bin sooo böse weil ich diese Dinge (z.B Feuer machen oder Suppe kochen oder erzählen wie es mir geht) nicht in der Schule lernte! ‘‘

19 Tag:        Ein neuer Junge kommt dazu. Frage von Sebastian. ‚‚ Du Ursula, war ich auch so windelweich und mega bescheuert? ‘‘ ( ich nicke und er grinst )

20. Tag:       Schade, dass ich schon nach Hause muss…

21. Tag:       ‚‚ Mutter sagte immer… ich solle doch mal zufrieden sein. Jetzt weiss ich was sie meinte. Ursula, darf ich nochmal kommen wenn ich vielleicht wieder so ein Biest werde? ‘‘ Beim Abschied: Hmm, ich will garantiert die nächsten Jahre nie der Chef sein. (Schmunzelt )

 

Warnung: für akut gesteigerte Lebensfreude nach einem Besuch auf dem Allmetli übernehmen wir keine Haftung!
….und falls Sie der Meinung sind, dass Ritalin hyperaktiven Kindern wie Sebastian helfen würde, beweisen wir Ihnen gerne das Ihr Kind auch mit natürlichen Mitteln und Methoden seine Konzentrationskraft und Sozialkompetenz findet.

EinZeit - AusZeit

Interessiert an weiteren Ferienberichten - Tagesbuchauszügen:

Sebastians Auszeitprotokoll als .PDF Download

Kevins Einsicht in seine eigene Geschichte

Philip‘s Geschichte - Holz statt Ritalin

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 15 Jahren betreuen wir Kinder in ‚‚Schwierigen Zeiten‘‘ ihres Lebens. Mindestens 10 Tage bis max. drei Monate verbringen die jungen Menschen auf unserer Alp.

Frei von Schule und dem Druck von Familie und Gesellschaft kann ein Junge / Mädchen sich oft erstaunlich schnell erholen, Gesundheit und Freude wieder finden. Unser bester Mitarbeiter/Mitspieler ist die Natur. Der Wald, unsere Obstbäume, die Beerenhecken, die Zuckererbsligärten, die Kaninchen, Naturbelassenes Essen, Geschichten, Gespräche, Bewegung. Sonne. Wasser u.v.m.